Antarktische Algen in Rekordtiefen gefunden
Lofoten SeaweedTable of Contents
Eine schockierende Entdeckung in der Antarktis
Diese Entdeckung ist nicht nur für ein besseres Verständnis der Antarktis von Bedeutung, sondern auch im Kampf gegen den Klimawandel. Professor Frithjof Kuepper erklärte: „Wir wissen, dass die Kohlenstoffbindung entscheidend sein wird, um die globale Erwärmung künftig zu begrenzen, und Algen binden große Mengen CO₂. Sie haben das Potenzial, einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, indem sie beim Absterben Kohlenstoff am Meeresboden speichern und so die Ozeanversauerung verringern.“
Ben Robinson vom British Antarctic Survey und der Universität Southampton fügte hinzu, dass die in diesen Tiefen vorkommenden Algen normalerweise Überreste flacher wachsender Arten seien, die von Eisbergen abgelöst wurden. „Eisberge spülen und entfernen Algen aus den Flachwasserzonen, wodurch große Mengen loser Algen in Tiefen entstehen, wo sie nicht mehr am Meeresboden befestigt sind“, erklärte er. Mithilfe des ROV konnte das Team jedoch bestätigen, dass die entdeckten Algen mit ihren Haftorganen fest am Meeresboden verankert waren.


Dulses antarktischer Cousin
Südliche Dulse ist eine der dominanten Algenarten der Antarktis. Sie kommt normalerweise in der Gezeitenzone vor und bietet Lebensraum, Nahrung und Schutz für eine Vielzahl von Organismen. Aufgrund ihres häufigen Vorkommens wird sie genutzt, um die Auswirkungen des Umweltwandels auf die Antarktis als Ganzes zu messen – ein Ökosystem, das besonders anfällig für Klimaschwankungen ist.
Ähnlich der Dulse, die wir hier in der Arktis finden, ist die südliche Dulse purpurrot und hat glatte, glänzende Wedel. Im Gegensatz zu Palmaria palmata erreicht ihre antarktische Verwandte jedoch eine Länge von bis zu 70 cm!
Wir sind uns nicht sicher, wie südliche Dulse schmeckt, aber wenn es dem Dulse, das wir kennen und lieben, auch nur annähernd ähnelt, wird es nussig und rauchig mit einem Hauch von Lakritz schmecken und, wenn es gekocht ist, ein wenig an Speck erinnern. Stellen Sie sich eine 70 cm lange Scheibe Speck vor!
Was bedeutet das?
Experten gehen davon aus, dass das Vorkommen von Palmaria decipiens in 100 Metern Tiefe darauf hindeutet, dass es noch weitere Algenarten gibt, die in noch größeren Tiefen wachsen. Die Auswirkungen dieser Entdeckung auf die zukünftige Forschung und das Verständnis von Algen, der Antarktis und des Klimawandels insgesamt sind enorm.
Es ist so aufregend, solche Neuigkeiten zu hören und zu wissen, dass unsere Mission – Algen bekannter zu machen und die Nachfrage danach zu steigern – eine lohnende Sache ist! Wir werden oft gefragt, warum wir Algen aus dem Meer entnehmen, wenn sie doch so eine fantastische Ressource sind – unsere Antwort darauf finden Sie in diesem Blogbeitrag. Kurz gesagt: Je höher die Nachfrage nach Algen ist, desto mehr Algen werden produziert und desto mehr CO₂ wird als Nebenprodukt dieser Produktion gebunden.
Deshalb sind unsere Produkte so konzipiert, dass sich Algen ganz einfach in Ihre Ernährung integrieren lassen – Sie müssen kein Profikoch sein! Schon eine Prise unserer Algengewürzmischungen oder eine Prise unseres Algensalzes tragen zu einer gesünderen Ernährung und einem besseren Klima bei. Wenn Sie experimentierfreudig sind, können Sie unsere sechs verschiedenen Algenarten jetzt als ganze Blätter auf unserer Website kaufen! In unserem Webshop finden Sie Flügeltang, Zuckertang, Nori, Dulse, Trüffelalgen und Ohrtang. Tipps zur Verwendung finden Sie hier. Lassen Sie Ihrer Algenexperimentierfreude freien Lauf!